Ball 1 - Ausgabe Oktober - Dezember 2019

Giorgio Morosi Vendredi, 14. Février 2020 von/par Giorgio Morosi

Ball 1 - Ausgabe Oktober - Dezember 2019

Editorial

dreibandkunst in perfektion ... Ma Tien Duy lebt für das spiel mit den banden

von vorbildlich ...

... bis noch Nachholbedarf

vorbildlich

Ein Verein lebt davon, dass man gemeinsam trägt, mithilft und sich für den Verein und seine Aktivitäten einsetzt. Dies passiert bei uns im Billardclub bei diversen Gelegenheiten schon vorbildlich.

Sei es beim Auf- und Abbau für die OFFA, wo selbst andere Verbände staunen, dass wir als kleiner Verein in einer ebenso kleinen Randsportart seit Jahren genügend Helfer und Leute für die Standbetreuung hinbekommen ... sei es bei der Mithilfe bei nationalen Turnieren als Schiedsrichter oder Schreiber, wo Spieler aus anderen Vereinen immer wieder bewundern, dass wenn sie zu uns an Turniere kommen, das Klublokal mit Helfern und ZuschauerInnen belebt ist. Nicht zu sprechen vom reichhaltigen Buffet, das sie gleichzeitig erwartet und ihnen auf seine Weise die Wertschätzung ihres Besuches entgegenbringt ... sei es beim jährlichen Bespannen der Bretter oder beim kürzlich über die Bühne gegangenen Transport und Aufbau des neuen Matchbrettes, welches wir in la Chaux-de-Fonds abholen mussten.

Die Liste für die Suche nach Helferinnen und Helfern füllen sich mit der nötigen Geduld – und auch durch mehrmaliges Nachhaken, Erinnerungsmails und auch durch persönliche Kontaktnahme im Klub oder per Telefon - meist ganz ordentlich. In diesen Bereichen sind wir ganz gut unterwegs.

Nachholbedarf

Aber ... es gibt auch einige Bereiche, in denen wir noch Nachholbedarf haben und uns als Verein verbessern müssen. Eines ist beispielsweise das Interesse an- und füreinander. So ist es doch eher frustrierend, wenn man nach einem Turnier, dass man auswärts gespielt hat, in den Klub zurück- kommt und man von kaum einem der An- wesenden darauf angesprochen wird, scheinbar kein Interesse am Geschehenen vorhanden ist. Ein Nachfragen, ein kurzes SMS oder Ähnliches zeigt Interesse am Gegenüber und transportiert Wertschätzung. Auch halten sich beispielsweise die Reaktionen auf eine neue Ausgabe des Balls 1 oder auf die zum Jahresende erschienene Sonderausgabe zum 90-sten von Silvio sehr in Grenzen. Oder wer hat Silvio beim ersten Zusammenkommen im Klublokal nach seinem besonderen Geburtstag gratuliert oder einen Satz über die Sonderausgabe an den Verfasser verloren?

Wir müssen uns pflegen und uns für uns und den Verein interessieren, denn wir sind alles, was der Billardclub hat.

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